Jahreshauptversammlung beim TV Biberach-Hühnerfeld

Die letzte Jahreshauptversammlung beim TV Biberach-Hühnerfeld (TVB) fand vor der Corona-Krise im Februar 2020 statt, so dass der erste Vorsitzende Rudolf Sommer in der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 02.08.2021 auf die letzten eineinhalb von der Pandemie geprägten Jahre zurückblicken konnte. 

In Anwesenheit des Vertreters der Turngemeinde Biberach Thorsten Meinhardt und dem Ehrenvorsitzenden des TVB Max Schneiderhan konnte der erste Vorsitzende Rudolf Sommer jedoch eine äußerst positive Bilanz für die letzten Jahre ziehen. Besonders hervorgehoben hatte speziell die Gründung und die Integration der Tennisakademie Maier in den Verein, die Optimierung der Außenanlage durch eine neue Bewässerungsanlage und die neue Bewirtung der Vereinsgaststätte durch die Pächter Barbara und Andy Bucciol.   

Im Vereinsvorstand wurde außerdem beschlossen, künftig wieder möglichst viele Mitglieder in das operative Vereinsgeschehen einzubinden und für anstehende Aufgaben Teams zu rekrutieren, die sich mit voller Unterstützung der Vereinsführung den Problemlösungen und Aufgabenstellungen widmen können. Besonders hervorgehoben wurde der unermüdliche Einsatz der Vorstandsmitglieder André Maier, Stephan Markefski, Eric Borges und Helmut Moll rund um die Pflege und Instandhaltung der Tennisplätze (On-Court-Team). Für die Pflege und Gestaltung der Anlage des Vereins, insbesondere für die neu gestaltete Grünflächenbepflanzung, bedankte sich Rudolf Sommer bei Silke Müller, Heike Berg, Benita Lutz, Martina Haebel (Off-Court-Team) und einer Vielzahl von motivierten Erwachsenen und Jugendlichen für deren tolles Engagement für den Verein.

Bei der Entwicklung der Mitgliederzahlen war laut Rudolf Sommer klar die Zäsur durch die pandemiebedingten Restriktionen erkennbar. Ende 2020 zählte der TVB noch 441 Mitglieder. Anfang 2021 sank die Zahl auf 375. Nicht zuletzt durch die Angebote für Jugendliche und Neueinsteiger in den Tennissport in Zusammenarbeit mit der Tennisakademie konnte der Trend gebrochen werden, so dass sich die Mitgliederzahl auf aktuell 402 mit steigender Tendenz erholen konnte.

Die Sportwartin Martina Wallach musste für das Jahr 2020 konstatieren, dass sich auf Grund der unsicheren Bedingungen in der Corona-Krise alle Aktiven- und Seniorenmannschaften leider entschieden hatten, ihre Meldung für die Sommer-Verbandsrunde zurückzuziehen, die pandemiebedingt nur auf freiwilliger Basis und mit weit weniger Mannschaften als üblich stattfand. Als sich die Situation um den August entspannte schrieb der Württembergische Tennisbund noch einen gesonderten Pokalwettbewerb aus, an dem sich neben einer U 15 Mannschaft auch ein Team der Senioren und der Herren 40 beteiligten. Die Winterhallenrunde 2020/2021 musste im laufenden Spielbetrieb komplett abgesagt werden. Im Hinblick auf die Sommer-Verbandsrunde 2021 verwies die Sportwartin darauf, dass lange gebangt werden musste, ob sie überhaupt stattfinden kann. Letztlich wurde sie mit zwei Wochen Verzögerung gestartet und ist zum Teil für die Aktiven und Senioren noch nicht beendet, so dass auch noch nicht abschließend über das Abschneiden berichtet werden konnte. 

Der erste Jugendwart André Maier verwies auf eine erfolgreiche Jugendarbeit beim TVB. Für die Corona-Verbandsrunde 2020 konnten erfreulicherweise acht Jugendmannschaften gemeldet werden, so dass trotz allem von einer sehr gelungenen Saison gesprochen werden kann. Die Juniorinnen U 18 1 gewannen sogar in der Verbandsstaffel. Leider konnte die Mannschaft aufgrund der außerplanmässigen Corona-Regularien nicht aufsteigen. Deshalb war der erste Jugendwart hocherfreut, dass der Gruppensieg auch im Jahr 2021 gelang und damit die Juniorinnen den Aufstieg in die Oberliga endlich perfekt machten. Insgesamt starteten im Jahr 2021 sogar 14 Jugendmannschaften, wobei auch die Juniorinnen der U 18 2 und der U 15 2 den Gruppensieg erringen konnten, die Juniorinnen U18 2 dann aber leider im Aufstiegsspiel ihren Gegnerinnen unterlagen.

Als Finanzvorstand gab Winfrid Dullenkopf einen anschaulichen Überblick über die finanzielle Situation des TVB. Er stellte fest, dass die Finanzsituation des TVB äußerst solide ist. Rudolf Sommer dankte Winfrid Dullenkopf sowie den Rechnungsprüfern Heike Berg und Günther Zeller. für deren Verdienste in der Finanzplanung- und Prüfung beim TVB.

Bei den Wahlen stellte sich der erste Vorsitzende Rudolf Somme erneut zur Wahl für den Vereinsvorsitz und wurde von den anwesenden Mitgliedern mit einer Stimmenthaltung im Amt bestätigt.

Das Amt des/r technischen Leiters/in, welches vier Jahre zuvor hervorragend von Helmut Moll ausgeübt wurde, wurde durch ein „technisches Team“ ersetzt. Dieses besteht aus den bewährten Vereinsmitgliedern Winfrid Dullenkopf, Hans Lenard und Helmut Moll. 

Das bisherige Amt des/der Breitensportwarts/in soll zur Optimierung der Planungsabläufe im Verein nun in Personalunion von dem/der Sportwart/in ausgeübt werden mit Unterstützung eines/einer Beisitzers/in Sportwart. Die bisherige Sportwartin Martina Wallach wurde einstimmig in diese beiden Ämter gewählt. Als Beisitzerin Sportwart stellte sich Tina Wasner neu zur Wahl und wurde ebenso einstimmig im neuen Amt begrüßt. 

Für das Amt der ersten Kassenprüferin wurde Heike Berg in der Hauptversammlung vorgeschlagen. Auch sie wurde ohne Gegenstimme in dieses Amt gewählt.

Im Rahmen der Hauptversammlung wurden die aus dem Vorstand des TVB ausgeschiedenen ehemaligen Vorstandsmitglieder Monika Unterweger, Diana Schumacher, Helmut Moll, Vitali Slauta und Danuta Cieslikowski besonders geehrt und erhielten neben den Vereinsehrennadeln kleine Anerkennung für ihre langjährigen Tätigkeiten. Diana Schumacher und Monika Unterweger erhielten die höchste Auszeichnung, die Ehrennadel in Gold.

Für ihre 40-jährige Vereinstreue und den damit verbundenen Verdiensten für den TVB wurden mit der Ehrennadel in Silber Christel Barthold, Karin Foldenauer und Heinz Krüger geehrt. Ferner wurden die schon zuvor mit der Ehrennadel in Silber bzw. Gold ausgezeichneten Vereinsmitglieder Peter Foldenauer, Gottfried Palm und der Ehrenvorsitzende Max Schneiderhahn, für ihre Verdienste während ihrer 40-jährigen Mitgliedschaft im Verein entsprechend gewürdigt.

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